Geschäftsbereich Geomarketing & Geodaten
Bewegungsdaten: verstehen, einordnen, richtig einsetzen
Wie viele Menschen waren wirklich in der Innenstadt? Woher kommen die Gäste einer Destination? Was passiert nach dem Museumsbesuch? Bewegungsdaten beantworten Fragen, die früher nur geschätzt wurden – wenn man weiß, was sie können und wo ihre Grenzen liegen.
Messwerte statt Bauchgefühl
Besucherzahlen, Herkunft, Verweildauer und Frequenzverläufe – kontinuierlich erhoben statt einmalig gezählt.
Anonym und aggregiert
Wir arbeiten ausschließlich mit verdichteten Kennzahlen. Ein Rückschluss auf einzelne Personen ist ausgeschlossen.
Ehrliche Einordnung
Nicht jede Frage braucht Bewegungsdaten. Wir sagen es Ihnen, wenn andere Daten schneller, günstiger oder belastbarer sind.
Datenmittler mit Überblick
Wir erheben keine eigenen Bewegungsdaten, sondern kennen die Methoden verschiedener Quellen – und deren Unterschiede.
Bewegungsdaten sind ein neues Werkzeug im Geomarketing – kein Selbstzweck
Jahrzehntelang beruhte die Bewertung von Standorten, Innenstädten und Reisezielen auf drei Quellen: amtlicher Statistik, Befragungen und punktuellen Zählungen. Alle drei sind wertvoll, aber langsam, teuer oder grob. Bewegungsdaten ergänzen dieses Bild um etwas, das bisher fehlte: eine kontinuierliche, flächendeckende Beobachtung, wie sich Menschen tatsächlich im Raum bewegen – wann sie kommen, wie lange sie bleiben und aus welcher Region sie anreisen.
Der Reiz liegt auf der Hand. Eine Passantenfrequenz, die früher an zwei Zähltagen im Jahr per Handzähler erhoben wurde, lässt sich heute als durchgehende Zeitreihe betrachten. Eine Destination erfährt nicht nur, wie viele Übernachtungen gemeldet wurden, sondern auch, welche Orte Gäste nach dem Museumsbesuch ansteuern. Und eine Kommune kann belegen, wie sich die Frequenz nach einer Umgestaltung verändert hat, statt darüber zu streiten.
Aber: Nicht jede Frage braucht Bewegungsdaten
Genau hier setzt diese Website an. Bewegungsdaten sind kein Allheilmittel. Sie sind eine Stichprobe, die hochgerechnet wird. Sie haben blinde Flecken, sie kosten Zeit in der Interpretation, und sie werfen berechtigte Datenschutzfragen auf – über die in den vergangenen Jahren zu Recht kritisch berichtet wurde.
Für viele Fragestellungen gibt es Daten, die schneller, präziser oder schlicht angemessener sind: Kaufkraft- und Zielgruppendaten, Einwohner- und Haushaltsstrukturen, Points of Interest oder amtliche Statistik. Wir halten es für unsere Aufgabe, das vor einem Projekt zu sagen – nicht danach. Welche Daten wann passen, zeigt der Bereich Die richtigen Daten.
Unsere Rolle: Datenmittler, nicht Datensammler
Die p17 GmbH erhebt keine eigenen Bewegungsdaten. Wir betreiben keine Apps, keine Sensorik und keine Messstellen. Was wir tun: Wir kennen die Methoden, mit denen unterschiedliche Datenpartner arbeiten, wir wissen, wo sie sich unterscheiden, und wir vermitteln die Datengrundlage, die zu Ihrer Fragestellung passt.
Für Sie bedeutet das zweierlei. Erstens erhalten Sie eine Einschätzung, die nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden ist. Zweitens gilt für alle Auswertungen, die über uns laufen, dieselbe Grundregel: Sie arbeiten ausschließlich mit anonymisierten, aggregierten Kennzahlen. Ein Rückschluss auf einzelne Personen ist weder vorgesehen noch möglich – warum das so ist und was dahintersteckt, erklärt der Abschnitt Anonymisierung und Aggregation.
Wenn Ihnen die Begriffe noch fremd sind, beginnen Sie am besten im Bereich Wissen: Dort finden Sie ein Glossar, Antworten auf häufige Fragen und einen realistischen Projektablauf.
Wenn Sie gerade überlegen, ob Bewegungsdaten Ihr Vorhaben voranbringen: Schildern Sie uns kurz Ihre Fragestellung. Eine ehrliche Ersteinschätzung kostet Sie nichts – auch dann, wenn sie „eher nicht" lautet.
In drei Schritten zur belastbaren Auswertung
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1
Fragestellung schärfen
Was genau möchten Sie wissen – und welche Entscheidung hängt daran? Aus der Frage ergibt sich, ob Bewegungsdaten überhaupt das passende Werkzeug sind.
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2
Methode und Quelle wählen
Gebiet, Zeitraum, Auflösung und Datengrundlage bestimmen, wie belastbar das Ergebnis wird. Wir ordnen die Unterschiede für Sie ein.
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3
Ergebnisse interpretieren
Zahlen allein entscheiden nichts. Wichtig ist, wie sie zustande kommen, was sie aussagen – und was ausdrücklich nicht.




